Erleuchtung bei der Beleuchtung

 

Durchblick bei der Lichttechnik am Auto

Ohne Zweifel – die Fahrzeugbeleuchtung ist ein wichtiges Designelement eines jeden Fahrzeugs. Aber noch bedeutender als die Optik sind Aufgabe und Funktion der Beleuchtungseinrichtung. Beim Tuning – insbesondere beim Lichttuning – gilt eine ähnliche Regel wie bei der Partnersuche: Eine interessante Optik reicht für ungetrübte, dauerhafte Freunde einfach nicht aus. Wirklich interessante Lichtelemente paaren demnach tolles Aussehen mit vorschriftsmäßiger, sicherer und einwandfreier Funktion. Stress kommt auf, wenn man nur auf das Aussehen achtet.

Lichtquellen im Straßenverkehr haben eine wichtige Signalfunktion. Damit dies immer so bleibt, hat der Gesetzgeber strenge Auflagen und Vorschriften erlassen. Oberstes Gebot: NurLichttechnik3-TUNE-IT-SAFE vorgeschriebene oder ausdrücklich erlaubte Lichttechnik darf ans Fahrzeug montiert werden. Daraus ergeben sich folgende Grundregeln:

Alle Beleuchtungselemente – ausgenommen Such- und Arbeitsscheinwerfer – müssen geprüft und zugelassen sein; sie benötigen eine „Bauartgenehmigung“. Prüfzeichen sowie Angaben zum Verwendungsbereich sind somit Pflicht. Erleuchtung bei der Beleuchtung Einbauvorschriften wie Höhenvorgaben, Mindestabstände, maximale Abstände zum Fahrzeugumriss oder Symmetrievorgaben für Leuchtenpaare wie Nebel- oder zusätzliche Fernscheinwerfer gilt es zu beachten. Selbstgebastelte LED- oder andere Lichtelemente, umgebaute Scheinwerfer oder Lampen, Tagesleuchtfarben und bunt reflektierende Sticker, Zierstreifen oder Schriftzüge sind tabu. Schadhafte oder defekte Leuchten immer nur durch identische Bauteile ersetzen. Nie unterschiedliche Bauteile innerhalb einer Leuchteinheit vermischen.

Neben umfassendem Vorschriftenlisten benötigt der Tuner in jedem Fall gutes handwerkliches Können sowie die erforderlichen Werkzeuge und Gerätschaften. Wer sich an einen qualifizierten Kfz-Betrieb wendet, wählt hier stets den sicheren und bequemsten Weg. Einen ersten Überblick und viele Tuningtipps liefert der GTÜ-Tuningratgeber. Für spezielle und individuelle Fragen stehen GTÜ-Prüfingenieure mit Rat und Tat zur Seite.

 


Die Erleuchtung 

B Nebellicht

C Abblendlicht

R Fernlicht

RL Tagfahrlicht

CR Fern- u. Abblendlicht

C/R Abblendlicht oder Fernlicht

HC Halogen-Abblendlicht

HR Halogen-Fernlicht

HCR Halogen-Fern- u. -Abblendlicht

HC/R Halogen-Fern- u. -Abblendlicht, nicht zusammen einzuschalten

DC Xenon-Abblendlicht

DR Xenon-Fernlicht

DC/R Bi-Xenon-Fern- u. -Abblendlicht, nicht zusammen einzuschalten

<– Linksverkehr

<–> Links- oder Rechtsverkehr

kein Pfeil Rechtsverkehr

A Begrenzungsleuchte

AR Rückfahrscheinwerfer

F Nebelschlussleuchte

IA/IB Rückstrahler

R Schlussleuchte

S1 Bremsleuchte

1,1a,1b Vordere Blinkleuchte (unterschiedliche technische Auslegungen)

2a Hintere Blinkleuchte

5 Zusätzliche seitliche Blinkleuchte (für Fz bis 6 m Länge)

6 Zusätzliche seitliche Blinkleuchte (für Fz länger als 6 m)

SM1 Seitenmarkierungsleuchte (für alle Fz)

SM2 Seitenmarkierungsleuchte (für Fz bis 6 m)


 

Zeichen auf Leuchten und deren Bedeutung

Diese Prüfsymbole zeigen, dass eine Beleuchtungseinheit nach europäischen bzw. deutschen Vorschriften abgesegnet ist. Heute das gebräuchlichste Prüfzeichen. Es kann von allen Mitgliedsstaaten der ECE ausgegeben werden. Die Ziffer hinter dem Buchstaben „E“ zeigt an, aus welchem Staat es stammt. Beispielsweise steht die „1“ für Deutschland. Das kleine „e“ im Rechteck belegt, dass das Bauteil von einem EU-Mitgliedsstaat geprüft worden ist und dies von allen Staaten der EU anerkannt wird. Auch hier gibt die Ziffer den Staat an, in dem geprüft wurde. Das Wellenzeichen ist heute nur noch selten zu finden. Es handelt sich um ein nationales deutsches Prüfzeichen, das aber nach wie vor gültig ist.